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24.11.2016

CDU-Fraktion: Medien-Entwicklungsplan an Ratinger Schulen prüfen

Da kann sich eine Schule noch so sehr um den Einsatz digitaler Bildungsinhalte bemühen – nach zwei Jahren sind Hard- und Software oft nicht mehr auf dem neuesten Stand. Deshalb machte jetzt die CDU-Fraktion in der Sitzung des Schulausschusses einen Vorschlag, der einstimmig angenommen wurde: „Wir meinen, dass die Schüler ihre eigenen Computer im Unterricht nutzen könnten“, erklärte Margret Paprotta, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion.

Hintergrund: Im Schulausschuss stellte die Stadtverwaltung zunächst Schritte zur Einführung von elektronischen Medien an Ratinger Schulen vor: „Wir unterstützen die Vorschläge der Verwaltung im Grundsatz. Digitaler Medieneinsatz an Ratinger Schulen muss flächendeckend und zeitnah erfolgen“, so Magret Paprotta. Oliver Thrun, CDU-Ratsherr aus Lintorf und ebenfalls Mitglied im Schulausschuss, ergänzte: „Die Grundvoraussetzung sind leistungsfähige Netzwerke in den Schulen – darüber sind sich alle einig.“ Uneinig aber war sich der Ausschuss über die vorgeschlagenen Investitionen für mobile Computer. „Hier sind wir der Ansicht, dass die Schüler eigene Geräte nutzen können - dafür gibt es bereits erfolgreiche Beispiele“, so Oliver Thrun weiter. Die CDU-Fraktion beantragte deshalb, den Arbeitskreis IT einzusetzen und die Frage nach der Hardwareeinbindung durch die Experten klären zu lassen. „Zusätzlich bitten wir die Verwaltung auch zu prüfen, ob Schulen bereit wären, in Testklassen schülereigene Computer im Unterricht probeweise einzusetzen und die gemachten Erfahrungen dem Ausschuss vorzulegen“ so Paprotta abschließend.